Zum Inhalt springen

Verbands-Info

Steirische Festspiele beim Rollstuhltennis

Salzburgs Teams belegten bei Team-Staatsmeisterschaft in Salzburg die Plätze 5 und 7

Die Teilnehmer bei der Siegerehrung ©Rollstuhltennisverein Salzburg

Vom 7. bis 9. September 2018 wurde die diesjährige Mannschafts-Staatsmeisterschaft im Rollstuhltennis auf der Anlage des ASKÖ Maxglan in Salzburg ausgetragen.

10 Teams, davon 3 aus der Steiermark, aus insgesamt 6 Bundesländern kämpften an diesen 3 Tagen um den begehrten Titel. Bei diesem „Team – Bewerb“, angelehnt an den internationalen World Team Cup im Rollstuhltennis vom Austragungsmodus (entspricht dem Davis-Cup bei den Nicht-Behinderten), werden in jeder Begegnung immer 2 Einzel und 1 Doppel gespielt.

Aufgrund des schlechten Wetters (Regen) in den vorangegangen Tagen waren die Sand-Freiplätze für die Rollstuhltennisspieler leider nicht bespielbar, der gesamte Bewerb musste in die Halle verlegt werden. Kein Problem, ist der Gesamtorganisator aus Salzburg, Werner Tinkhauser, mit solchen Herausforderungen nicht das erste Mal konfrontiert worden.

 

Im Achtelfinale konnten sich die Mannschaften Wien/NÖ (Blaha/Wallner) gegen Tirol II (Jenewein/Graus) und Steiermark II (Fink/Gröblacher) gegen Salzburg III (Laisacher/Pramendorfer/Geierspichler) jeweils mit 3:0 durchsetzen.

Im Viertelfinale griffen dann die gesetzten Mannschaften Steiermark I (Pfundner/Fritz, Tirol I (Troppacher/Schweiger), Steiermark III (Schuster/Tackner) und Salzburg I (Stieg/Wöß/Pesendorfer) ins Geschehen ein. Die Überraschung war perfekt, als Steiermark I die Heim-Mannschaft Salzburg I mit 2:1 geschlagen hat. Diese Begegnung wurde im Doppel entschieden, wo Fink/Gröblacher gegen Stieg/Pesendorfer gewinnen konnten. Die anderen gesetzten Mannschaften konnten sich jeweils mit 3:0 durchsetzen. Tirol I (Troppacher/Schweiger) gegen Salzburg II (Tinkhauser/Lotz). Steiermark I (Pfundner/Schweiger) gegen Vorarlberg (Flax/Hehle) und Steiermark III (Schuster/Tackner) gegen Wien/Nö (Blaha/Wallner).

Im Halbfinale waren daher 3 Mannschaften aus der Steiermark und eine aus Tirol. Die als Nummer 1 gesetzte Mannschaft Steiermark I und als Nummer 2 gesetzte Mannschaft Tirol I setzten sich mit jeweils 3:0 durch.

 

In der Zwischenzeit hatten auch die Platzierungsspiele begonnen. Das Spiel um Platz 9/10 wurde von Salzburg III gegen Tirol II bestritten. Die Quadmannschaft Laisacher/Pramendorfer/Geierspichler konnte sich mit 2/1 gegen die Newcomer Graus/Jenewein durchsetzen.

Die Platzierungen 5-8 wurde Salzburg I, Wien/Nö, Salzburg II und Vorarlberg bestritten. Wien/Nö konnte Salzburg I niederringen und hätte dann gegen Salzburg II, die Vorarlberg mit 2:1 besiegten, antreten müssen. Leider hat diese wegen Verletzung von Wallner nicht stattfinden können. Salzburg II wurde daher 5ter, aufgrund der Aufgabe von Wien/NÖ die nun 6ter waren. Den Platz 7 belegte Salzburg I die nach einem 1/1 im Einzel das Doppel gegen Vorarlberg spielte. Dieses Doppel wurde ganz knapp mit 11:9 im Matchtiebreak entschieden.

 

Im Finale konnte ein großartig aufspielender Wolfdietrich Fritz mit überzeugendem Spiel mit einem 6:4 und 7:5 den 1. Punkt gegen Gebhard Schweiger aus Tirol sichern. Somit war der Druck, das 2. Einzel unbedingt gewinnen zu müssen, für Harald Pfundner vorerst weg.

Mit dem unbedingten Willen, den Staatsmeistertitel diesmal wieder in die Steiermark zu holen (die Steirer waren in den letzten beiden Jahren im Finale knapp gescheitert) lief auch Pfundner zur Höchstform auf und ließ Robert Troppacher aus Tirol mit einem 6:4 und 6:2 Sieg keine Chance. Damit war nach den beiden Einzel bereits alles entschieden.

Für Pfundner, der schon in der ersten Runde den wesentlich stärker einzuschätzenden Thomas Flax aus Vorarlberg im ersten Einzel in 2 Sätzen schlagen konnte (hat Flax die letzten 3 Begegnungen doch ganz glatt für sich entschieden und liegt auch in der Weltrangliste derzeit fast 30 Plätze vor Pfundner), ist es nicht der erste Staatsmeistertitel, sehr wohl aber für Wolfdietrich Fritz, bei dem die Freude jetzt keine Grenzen mehr kannte, ist es für ihn doch das bisherige Karriere-Highlight.

Auch für den Obmann des 1. Steirischen Rollstuhltennisclubs und Mannschaftsführer Mag. Michael Wöhrer, ist dieser Staatsmeistertitel etwas Besonderes und die Begeisterung dementsprechend groß. Mit Margrit Fink und Willi Gröblacher gab es als Draufgabe noch den 3. Platz, der 4. Platz ging an Gerhard Schuster und Peter Tackner.

 

Bei strahlendem Wetter wurde am Sonntagnachmittag die Siegerehrung vom Gesamtorganisator Werner Tinkhauser, der Turnierleiterin Birgit Schobel und dem Obmann des BSV Salzburg Roland Prucher unter Anwesenheit von Landtagsabgeordneter Mag. Dr. Humer-Vogl und Vizebürgermeister Auinger durchgeführt.

Top Themen der Redaktion