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Allgemeine Klasse

27.-29. Januar 2018
Nadja Ramskogler und Jakob Aichhorn setzen den Schlusspunkt

Nur ein Halbfinale konnte gespielt werden, eines ging wo, zwei wurden verletzungsbedingt abgebrochen

Dreifachsieger Jakob Aichhorn und runner-up Andreas Kramer (von links). ©Peter Bazzanella

Bei den Damen setzte Nadja Ramskgoler mit ihrem dritten Sieg in Folge die Akzente und avancierte damit zur erfolgreichsten Spielerin des 37. Salzburger Tennis Wintercups: Drei Siege, ein Finale. Das Pendant dazu war bei den Herren Jakob Aichhorn, der ebenfalls drei Siege und ein Finale schaffte. Der Finaltag war durch Verletzungen geprägt: In Elixhausen endeten beide Halbfinalspiele nach Satz eins, in Bergheim wurde nur ein Halbfinale gespielt.

Im Halbfinalmatch zwischen der Russin Victoria Kan (1) und der Slowakin Timea Jaruskova, holte sich Kan Satz eins mit 6-3. Satz zwei begann sie zwar noch, bei Spielstand 0-1 gab sie wegen einer Zerrung auf.  Das zweite Halbfinale zwischen Nadja Ramskogler (TC GM-Sports Anif/2) und der Russin Maria Zotova beherrschte Ramskogler klar, gewann Satz eins mit 6-1, ehe Zotova wegen Ellbogenschmerzen aufgab. Das Finale entschädigte die Tennisinteressierten mit langen Ralleys, die meist eine Beute der Aniferin wurden. Satz eins endete mit 6-3 für Ramskogler, die in Satz zwei bei Spielstand 4-5 einen Satzball abwehren und damit den Widerstand Jaruskovas brechen konnte. Nach rund 2 Stunden holte sich Nadja Ramskogler wichtige Punkte und das Pricemoney der Siegerin mit 6-3 und 7-5.

Bei den Herren konnte nur ein Halbfinale gespielt werden, da sich Gabriel Schmidt (UTC Koppl/1) am Vortag bei einer riskanten Aktion eine Prellung des linken Handgelenks zuzog. Damit kam Andreas Kramer (NÖ/8) kampflos ins Finale. Das zweite Halbfinale zwischen Jakob Aichhorn (1. Salzburger TC/3) und Daniel Geib (Bergheim/2), konnte Geib lange offen halten. Satz eins ging mit 6-4 an Aichhorn,. Satz zwei verlief dann wie auf einer schiefen Ebene, Aichhorn traf nichts mehr, Geib traf alles, der Satzausgleich  mit 1-6 war die Folge. Im Finalsatz konnte Geib nichts mehr zusetzen, während Aichhorn ein wenig besser ins Match fand. Schlussendlich holte er sich den Finaleinzug mit 6-4 1-6 und 6-1 doch noch recht sicher.

Im Finale konnten beide Spieler nicht überzeugen, wobei schlussendlich das bessere Spielverständnis und die größere Routine Aichhorns den Ausschlag gaben. Jakob Aichhorn verwandelte den ersten Matchball nach siebzig Minuten zum ungefährdeten 6-4 6-3 Sieg.

Finale Damen: Nadja Ramskogler (TC GM-Sports Anif/2) v Timea Jaruskova (SVK) 6-3 7-5, Finale Herren: Jakob Aichhorn (1. Salzburger TC/3) v Andreas Kramer (NÖ/8) 6-4 6-3.

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