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Allgemeine KlasseTurniere

27. Januar 2020
Jakob Aichhorn holt das Tripple

Das Damenfinale fand ohne Salzburger Beteiligung statt

Siegerehrung Damen v.l.: runner-up Veronika Bokor, Hausherr Fritz Gmachl, Siegerin Timea Jaruskova ©Harry Westreicher

Jakob Aichhorn (1. Salzburger TC) war das Maß der Dinge bei der 39. Ausgabe des Salzburger Tennis Wintercups 2019/2020. Er holte sich drei Titel und zum Drüberstreuen erreichte er beim ersten Turnier in Piding das Finale. Bei den Damen riss indes der Erfolgsrun Tijana Zlatanovics (UTC Seekirchen), die das Auftaktturnier in Piding für sich entschied, danach jedoch dreimal vorzeitig scheiterte.

Das vierte und letzte Turnier der Damen wurde auf der Anlage des Tennisparks Elixhausen gespielt, wobei die Slowakin in Stockerauer Diensten Timea Jaruskova ganz eindeutig den Ton angab. Sie startete topgesetzt in den Bewerb, überließ ihren Gegnerinnen keinen Satz. Das einzige Match, in dem sie ein wenig mehr gefordert wurde, spielte sie im Viertelfinale gegen Nadja Ramskogler, es endete mit einem 6-4 6-4 Sieg Jaruskovas. Im Finale stand der Slowakin Veronika Bokor (NÖ/6) gegenüber, der sie beim 6-0 6-1 nur ein Game überließ. Salzburgs zweite Spitzenspielerin Tijana Zlatanovic erreichte mit 2 Siegen das Halbfinale, in dem sie der 6 gesetzten Niederösterreicherin Veronika Bokor 6-7 2-6 unterlag. Leider ließ Zlatanovic einige Breakbälle in Satz eins ungenützt, sodass Bokor den Satz im Tiebreak für sich entscheiden konnte. In Satz zwei hatte Zlatanovic nichts mehr zuzusetzen, unterlag 6-7 2-6. Christina Geib, Emma Leitner (beide UTC Seekirchen) unterlagen frühzeitig, Denise Greilinger (Union Woerle Henndorf) erreichte, wie auch Ramskogler, das Viertelfinale, ehe sie an der Wienerin Maria Zotova klar scheiterte.

Bei den Herren, die auf der Anlage des TC GM-Sports Anif das vierte Turnier in Angriff nahmen, war es ein weiteres Mal Jakob Aichhorn, der dem Turnier seinen ganz persönlichen Stempel aufdrückte. Der topgesetzte STC-Spieler feierte bis ins Finale drei Siege, wobei er keinen Satz verlor. Aichhorn, der bei diesem Circuit drei Turniersiege feierte und einmal das Finale erreichte, traf im Endspiel auf den ungesetzten Niederösterreicher Jan Poskocil. Im Halbfinale ließ Aichhorn dem Bergheimer Daníel Geib mit 6-2 6-3 ebenso wenig Siegchancen, wie Poskocil dem 2 gesetzten Oberösterreicher Christopher Hutterer, der 6-3 7-6 unterlag. Salzburgs Spieler hielten sich gut: Daniel Geib (Bergheim) erreichte das Halbifnale, Soma Kesthely (Union TC Salzburg Bergheim) und Marco Moises (UTC Sparkasse Radstadt) schafften den Sprung ins Viertelfinale, die STV-Youngsters Felix Dürlinger, Gregor Gottein, Valentin Glasl (alle UTC Eugendorf) und Dario Navarro (WTC Großgmain) überzeugten ein weiteres Mal mit Mut und Können.

Eine Klasse für sich war Jakob Aichhorn im Finale, das wenig mehr als eine Stunde währte und in dem der STC-Spieler keinerlei brenzlige Situationen zu meistern hatte. Poskocils Gegenwehr war überschaubar und so holte sich Jakob Aichhorn Turniertitel Nummer drei mit 6-2 und 6-1.

Damenfinale: Timea Jaruskova (NÖ/1) v Veronika Bokor (NÖ/6) 6-0 6-1,
Herrenfinale: Jakob Aichhorn (1. Salzburger TC/1) v Jan Poskocil (NÖ) 6-2 6-1.  

Siegerehrung Herren v.l. Finalist Jan Poskocil, Mariko Schmutzer von TC GM-Sports Anif und Dreifachsieger Jakob Aichhorn ©Peter Bazzanella

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