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GENERALI LADIES LINZ

Abschiedsturnier für Sandra Klemenschits

3.10.2016/HA

Es wird wohl ein sehr emotionaler Moment beim Damentennis-Klassiker „Generali
Ladies Linz:“ Die Salzburgerin Sandra Klemenschits, eine der besten österreichischen Spielerinnen, nimmt mit 33 Jahren Abschied vom Turniertennis.

Für „Sandi“, wie sie allseits genannt wird, ist Tennis nach der schweren Krankheit und dem Tod ihrer Zwillingsschwester Daniela zum Überlebens-Elixier geworden. Der Grund für ihren Entschluss: „Eine konstante Verletzung an der Ferse erlaubt es mir nicht mehr, mehrere Turniere in Folge zu spielen. Das schmerzt mich in jeder Hinsicht, jedoch haben mir die vergangenen Jahre vor allem eines gelehrt: Dass nichts so wichtig ist wie die Gesundheit! Kein sportlicher Sieg kann mit dem größten Sieg in meinem Leben mithalten: Dem Sieg über meine Krankheit. Dies vor Augen ist es mir doch nicht ganz so schwer gefallen, die Entscheidung für den Tennis-Ruhestand zu treffen“, erklärt Sandra Klemenschits, die mit einer ihrer Lieblingspartnerinnen antreten wird.. Mit Patty Schnyder! Die beiden haben schon mal ein recht erfolgreiches Duo gebildet auf der WTA-Tour. „Patty ist ein ganz toller Mensch. Es freut mich sehr, dass sie bei meinem Abschiedsturnier an meiner Seite steht. Sie macht ihr Versprechen wahr“, meint Sandra Klemenschits.

Patty Schnyder feiert ihr Comeback in Linz
Sie war schon die Nummer sieben der Welt (14. November 2005), hat elf WTA-Turniere gewonnen plus fünf im Doppel (drei davon als Partnerin von Generali-Ladies-Turnierbotschafterin Barbara Schett). Nach ihrem Ausscheiden in der 1. Runde der French Open 2011 hat sie ihren Rücktritt vom Profitennis erklärt. Im Sommer 2015 ist sie in den Tenniszirkus zurückgekehrt. Mit 37 Jahren kehrt Patty Schnyder jetzt dorthin zurück, wo sie schon drei Mal im Finale stand: Bei den „Generali Ladies Linz.“ Ein Sieg war der Schweizerin nicht vergönnt. Zur Erinnerung: Im Jahr 2005 verlor Patty Schnyder das Finale gegen die Russin Nadia Petrova mit 6:4, 3:6, 1:6, 2007 gegen die Slowakin Daniela Hantuchova mit 4:6, 2:6. Und 2010 hatte Schnyder gegen die Serbin Ana Ivanovic keine Chance (1:6, 2:6). Sechs Jahre später präsentiert sich die Schweizerin (im WTA-Ranking an 305. Stelle platziert) wieder beim Linzer Tennis-Klassiker – dank einer Wildcard, die ihr Turnierdirektorin Sandra Reichel für die Qualifikation des 250.000-Dollar- Turniers zugesagt hat. „Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit Patty, weil sie mir nicht nur als Tennisspielerin, sondern auch als Mensch immer sehr imponiert hat“, sagt Sandra Reichel.

Alle Infos zum Turnier siehe: www.generali-ladies.at

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