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Turniere

18. Juli 2018
Betina Pirker im Einzel-Viertelfinale, Arabella Koller im Doppel-Halbfinale

Gabriel Schmidt erlitt einen Migräneanfall, musste aufgeben

Arabella Koller erreicht das Doppel-Halbfinale in Wien ©Privat

Betina Pirker (Grödig) ist weiter in großer Form, hat beim „Ladies Future Vienna“ das Viertelfinale erreicht. Auch Arabella Koller (Großgmain) prolongierte ihren Wien-Aufenthalt, profitierte vom „Walkover“ des bulgarisch-kanadischen Top-Duos Evmitova (verletzt) und Januskova. Gabriel Schmidt hingegen erlitt während des AF-Matches einen Migräneanfall und musste aufgeben.

Es bleibt dabei: Betina Pirker, die mit drei Siegen in der Qualifikation des „Ladies Future Vienna“ (US$ 15000) aufhorchen ließ, ist weiter das Maß aller (österreichischen) Dinge. Nachdem sie am Montag in der ersten Runde Hauptbewerb die acht gesetzte Russin Yulia Kulikova (WTA 891) mit 6-1 6-1 arg zerzauste und vom Platz schoss, folgte am Mittwoch im Achtelfinale der nächste Kracher. Pirker schlug die tschechische Qualifikantin Tereza Koplova mit 6-0 und 6-4 und trifft am Donnerstag auf eine weitere Qualifikantin: Katja Milas (CRO) profitierte zwar von einer verletzungsbedingten Aufgabe ihrer bulgarischen Gegnerin Dia Evmitova (3), die zum Zeitpunkt der Aufgabe bereits 4-6 0-2 zurücklag. Vorsicht ist geboten, die Kroatin (2011 bereits 782 bei WTA) ist heiß und wird nichts unversucht lassen, Pirkers Kreise zu stören. Betina Pirkers Viertelfinalmatch ist am Donnerstag nicht vor 1630 Uhr angesetzt.

Arabella Koller (mit ihrer Partnerin Alica Rosova/SVK) hat ebenfalls vom Verletzungspech Evmitovas profitiert, die zum Doppel nicht antreten konnte und damit der Großgmainerin den Aufstieg ins Doppel-Halbfinale ermöglichte. Arabella Koller (mit Partnerin Alica Rusova/SVK) bekommt es im Halbfinale mit dem tschechischen Paar Sabina Machalova und Veronika Vlkovska zu tun. Das Halbfinale wird am Freitag gespielt.

Nicht so gut lief es für den Koppler Gabriel Schmidt, der am Sonntag beim „Austria F3 Futures“ (US$ 15000) in Wels seinen siebenten ATP-Punkt eroberte und am Dienstag auf den ungesetzten Bosnier Nerman Fatic traf. Fatic, derzeit 614 im ATP-Computer (war 2016 bereits 587.), holte sich Satz 1 mit 6-1. Gabriel Schmidt kämpfte zu diesem Zeitpunkt bereits gegen einen Migräneanfall, der ihn schließlich zur Aufgabe nach dem ersten Satz zwang.

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